Erste Hilfe Kurs Polizei & Sicherheitskräfte – Thin Blue Line Lifesaver A
9h Training | Für Polizei, Behörden & Sicherheitsdienste
Beschreibung
Der Thin Blue Line Lifesaver A ist ein praxisorientiertes Erste Hilfe Training für Polizei, Behördenangehörige und Sicherheitsfachkräfte. Der Kurs stärkt das Selbstvertrauen in Notfallsituationen und vermittelt lebensrettende Fähigkeiten, insbesondere bei Schnitt-, Stich- und starken Blutungen. Ziel ist es, Polizeibeamten und Sicherheitskräften zu ermöglichen, in lebensbedrohlichen Situationen eigenständig zu handeln.
Das Training umfasst mehrere Module zur Einsatzmedizin und Wundversorgung, inklusive der wichtigen STOP THE BLEED®-Techniken wie Druckverbände, Tourniquets und Tamponieren. Verbluten ist die häufigste vermeidbare Todesursache – schnelle und richtige Versorgung kann Leben retten.
Teilnehmer erhalten:
- Workshop Teilnahmezertifikat
- STOPTHEBLEED® Zertifikat
- limitierter Kurspatch
Die Teilnahme am Kurs wird durch ein Zertifikat nachgewiesen, das als Qualifikationsnachweis für Polizei und Sicherheitskräfte dient. Dieses Zertifikat bestätigt die erworbenen Qualifikationen im Bereich der lebensrettenden Interventionen und ist Voraussetzung für die Teilnahme an weiteren spezialisierten Schulungen.
Grundsätzlich werden unsere Workshops und Kurse im Raum Wiener Neustadt in Niederösterreich abgehalten. Bei Gruppenbuchungen über 10 Teilnehmende (z.B. Vereine, Firmen, geschlossener Gesellschaft, etc.) kommen wir nach persönlicher Absprache auch gerne mit sämtlichen Trainingsmaterialen zu euch.
Locations Österreich:
- Focus Range Traiskirchen
- Shooting Park Leobersdorf
- Steyr Schießzentrum Wr. Neustadt
- Waffen Falch St. Anton
- Caliber S Graz
- Shooting Range Nord Wien
Zielgruppe
Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an:
- Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte
- Behördenangehörige mit Einsatzauftrag
- Spezialisierte Einsatzkräfte
- Dienstlich eingesetztes Sicherheitspersonal
Der Kurs ist für operative Einheiten konzipiert, die unter taktischen Bedingungen handeln und medizinische Maßnahmen in dynamischen Einsatzlagen durchführen müssen.
Er ist nicht als ziviler Erste-Hilfe-Kurs gedacht und richtet sich nicht an Privatpersonen.
Was du nach dem Kurs wirklich kannst
Nach dem Kurs sind die Teilnehmer in der Lage:
- Taktische Verwundetenversorgung nach einsatznahen Prinzipien (TCCC-orientiert) durchzuführen.
- Eigenschutz und Lagesicherheit in dynamischen Einsatzsituationen sicherzustellen.
- Lebensbedrohliche Blutungen unter Zeitdruck effektiv zu kontrollieren (Tourniquet, Druckverband, Wound Packing).
- Penetrierende Verletzungen strukturiert zu versorgen.
- Atemwegsprobleme unter einsatzrelevanten Bedingungen zu erkennen und zu behandeln.
- Verletzte Personen taktisch korrekt zu lagern und weiterzuführen.
- Hypothermie auch unter widrigen Bedingungen aktiv zu verhindern.
- MED-Equipment einsatzbereit vorzubereiten und situationsgerecht einzusetzen.
- Kommunikation und Teamkoordination innerhalb der eigenen Struktur sicher durchzuführen.
Der Fokus liegt auf der medizinischen Versorgung unter taktischen Bedingungen – nicht auf der klassischen zivilen Rettungskette.
Mitzubringen
Für den maximalen Output wünschenswert: Einsatzbekleidung, Waffengurt mit ballistischer Weste und Helm, entladene Waffe(n)! Bitte eine zusätzliche zivile Garnitur an Zivil-Oberbekleidung (z.B. langärmeliges Hemd oder Leibchen und Hose) mitnehmen, die zu Trainingszwecken zerschnitten werden kann!
Unterrichtsmodule
Standardkurse sind meist theoretisch und wenig praxisorientiert. STOP THE BLEED®-Kurse bieten praxisnahes Training zur Versorgung starker Blutungen, speziell für Notfälle und sicherheitsrelevante Berufe.
Massive Blutungen können bei jeder Art von Notfall auftreten und erfordern schnelles Handeln, um schwerwiegende Konsequenzen zu vermeiden. Verbluten ist die Nummer 1 der vermeidbaren Todesursachen. Die STOP THE BLEED®-Kurse lehren, wie man lebensbedrohliche Blutungen schnell erkennt und effektiv eingreift. In diesem Modul werden die wichtigsten Maßnahmen zur Kontrolle von Blutverlust vermittelt, darunter das Anlegen von Druckverbänden, das Abbinden mit Tourniquets, das Tamponieren von Wunden sowie der richtige Einsatz von Bandagen und Verbänden. Die Ausbildung zur Blutstillung umfasst auch das Erkennen und Lokalisieren von lebensbedrohlichen Blutungen. Die richtige Wundversorgung kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.
Behandelt werden:
- starke Blutungen und Blutverlust
- Schnitt- und Stichverletzungen sowie die Versorgung von Wunden mit Bandagen und Verbänden
- Amputationsverletzungen und die Anwendung von Druckverbänden und Tourniquets
- Splitterverletzungen, Brüche, Pfählungsverletzungen und die entsprechende Wundversorgung
- Schock erkennen & handeln
- Unterkühlung verhindern (Hypothermie)
Einsatzmedizin und Sicherheitsaufgaben stehen im Fokus des Erste Hilfe Kurses für Polizeibeamten, um sie gezielt auf verschiedene Notfallszenarien wie Verkehrsunfälle, Messer- und Schussverletzungen vorzubereiten. Polizeibeamte müssen heute in der Lage sein, eigenständig in Gefahrensituationen zu handeln und eng mit Rettungsdiensten zusammenzuarbeiten. Das Training ist darauf ausgelegt, die Fähigkeiten zur sofortigen Hilfeleistung in kritischen Situationen zu verbessern und Leben zu retten. Die Kursinhalte sind speziell auf die Bedürfnisse von Polizei, Sicherheitskräften und weiteren Einsatzkräften zugeschnitten, um relevantes Fachwissen und praktische Skills für den Ernstfall zu vermitteln.
Trainiert werden u. a.:
- Dienstunfall
- Schussvorfall
- Querschläger- und Sprengverletzungen
Trainer

17 Jahre Erfahrung als Master Medic im Österreichischen Bundesheer. Während seiner Karriere hat Johannes Rettungsteams in verschiedenen Hochrisikoszenarien ausgebildet und koordiniert und sich zu einem Spezialisten für Lebenrettung in herausfordernden Umgebungen entwickelt.
Trainiere, wie du kämpfst! Lernen mit realistischen Wunden

Häufige Fragen (FAQ) – kurz & klar
Feedback zeigt: trotz 9 Stunden ist der Kurs „extrem kurzweilig“.
Wir nehmen Rücksicht auf Einschränkungen, damit du sinnvoll trainieren kannst.
Du wirst langsam an die Thematik herangeführt.
Ja. In 3–5 Minuten kann ein Mensch durch starken Blutverlust verbluten – und in einer taktischen Lage dauert es oft länger, bis Rettungskräfte sicher vorrücken können. Verbluten ist die Nummer 1 der vermeidbaren Todesursachen. Die richtige Versorgung von Wunden und die schnelle Anwendung von Verbänden oder einer Bandage durch Ersthelfer, insbesondere bei Notfällen wie Messerattacken, kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Deshalb ist es für Polizeibeamten, Fachpersonal und alle, die in sicherheitsrelevanten Bereichen tätig sind, essenziell, in der Ausbildung und Weiterbildung Kenntnisse und Skills zur Verwundetenversorgung, insbesondere zur Blutstillung („Stop the Bleed“), zu erwerben. So können sie im Katastrophenfall, bei Krisensituationen oder im Unternehmen, in der Schule und in der Familie das Leben von Mitmenschen schützen und retten.


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